Landesweite Positiventreffen "POSITHIV HANDELN"in NRW 2010
Diese Treffen bieten die Möglichkeit, sich über Schwerpunktthemen und Positivenselbsthilfe zu informieren, auszutauschen und gemeinsam etwas zu bewegen. Den Kern der Treffen bietet ein Seminarteil mit einem oder mehreren Referenten. Die Themen und Inhalte, sowie Informationen zu Referentinnen und Referenten und der Moderation findest Du unten unter dem jeweiligen Treffen.
1.Treffen: 26.-28 Februar 2010 im DGB-Bildungswerk in Hattingen
Thema
„Positiv in der Aidshilfe ( 25. Jahre AIDS-Hilfe NRW, positives
Ehrenamt, pol. Beteiligung von Positiven i. d. Aidshilfe,
Verbandspolitik der AIDS-Hilfe NRW)
ReferentInnen
Dirk Meyer (Landesgeschäftsführer AIDS-Hilfe NRW e. V.)
Pathena Papadopoulou (xxelle-plus)
Michael Brüsing (ehemls. twentypluspos)
Moderation
Alexander Popp, Köln
2.Treffen: 16.-18. April im DGB-Bildungswerk in Hattingen
Thema
HIV in der Gesellschaft (welches neue Bild von HIV wollen wir vermitteln und wie geht das?)
Moderation:
Markus Johannes, Köln
„Bilder von HIV/AIDS – welche Bilder wollen wir vermitteln und wie das?“
beim landesweiten Positiventreffen von POSITHIV HANDELN NRW vom 16. bis 18. April wollen wir uns damit beschäftigen, wie sich “posithiv sein“ verändert hat. Es bedeutet oft, dass die HIV-Infektion eine mehr oder weniger gut behandelbare, chronische Erkrankung ist und auch entsprechend eingestuft und behandelt wird. Das entspricht aber oft nicht dem Bild, dass in der Öffentlichkeit vermittelt wird . Um diese „neuen Bilder“ zu beschreiben, treffen sich Positive aus NRW und Menschen aus der Primärprävention, die ja auch Bilder von HIV vermitteln im DGB- Bildungswerk in Hattingen. Es gibt also - wie schon auf dem ersten landesweiten Positiventreffen beschrieben – eine historische Chance , die Diskussionen über „Neue Bilder von HIV/Aids“ aktiv zu gestalten und zu lenken.
3.Treffen: 08.-10. Oktober 2010 im DGB-Bildungswerk in Hattingen
Thema:
"Leben und sterben mit HIV"
Alles zu den Themen: Patientenverfügung, Vorsorge - und Betreuungsvollmachten, Testament, Sterbehilfe und wie man die Dinge für "danach" regel kann.
Referenten:
Ingrid Schaal, Bochum (Rechtsanwältin)
Brian Müschenborn, Köln (Trauerhaus Müschenborn)
4.Treffen: 22.-24. Oktober 2010 im DGB-Bildungswerk in Hattingen
Thema:
„Alt werden mit (und ohne ) HIV – mit POSITHIVHANDELN, HERZENSLUST und
xxelle“
11.12.2010: Referenten: Medizinische Rundreise der Deutschen AIDS-Hilfe
(Birgit Körbel, Bernd Vielhaber)
12.12.2010: Refernet: Bernd Vielhaber, Medizinjournalist
Dank der Fortschritte der Medizin und Therapie leben Menschen mit HIV heute deutlich länger. Was bedeutet dieses längere Leben mit HIV aus medizinischer Sicht und was bedeutet diese Lebensperspektive für das persönliche Leben und Umgehen mit der Infektion? Welche Folgen ergeben sich auf längere Sicht aufgrund der HIV-Infektion, der Therapie und welche aufgrund des allgemeinen „Älter Werdens“?
Im Namen der medizinischen Rundreise der Deutschen AIDS-Hilfe und von POSITHIV HANDELN NRW laden wir Euch herzlich zu einem XXL-Wochenende mit dem Thema: „Länger leben und älter werden mit HIV“ ein. Das Treffen beginnt wie gewohnt am Freitag abend (22. Oktober) und am Samstag den 23. 10.2010 werden uns Birgit Körbel und Bernd Vielhaber von der medizinischen Rundreise über folgende Themen informieren:
Vermittlung von Basisinformationen zu den Themen „Altern ohne HIV-Infektion“ und „Altern mit HIV-Infektion“. Welche Organsysteme sind bei älter werdenden HIV-Positiven besonders betroffen? Altern Menschen mit HIV schneller als ohne? Welche Auswirkung hat eine HIV-Infektion und die HIV-Behandlung auf den Alterungsprozess? Die in der Medizinischen Rundreise behandelnden Themen und Schwerpunkte orientieren sich an den konkreten Fragen und dem unterschiedlichen Wissenstand der anwesenden Teilnehmer/innen.
Am 24. Oktober laden wir Euch zu einem weiteren Seminartag (bis 17:00) ein, an dem Bernd Vielhaber für POSITHIV HANDELN für die sogenannten psychosozialen Anteile des „Älter werdens mit HIV“ zur Verfügung steht(psychosozial = seelisch-gesellschaftlich). Aufbauend auf den medizinischen Teil am Vortag gibt es Gelegenheit darüber zu sprechen, welche Auswirkungen die Infektion im alltäglichen Leben mit sich bringt. Von Diskriminierung am Arbeitsplatz über Schwierigkeiten in Partnerschaften bis hin zur (sozialen) Verarmung kann hier alles Thema werden.
Wir möchten darauf hinweisen, dass auch die Teilnahme von „nicht positiven“ Menschen möglich ist, die sich für die Thematik interessieren. Begründet ist das in dem Wunsch, über den „eigenen Tellerrand“ zu schauen und auch zu gucken, was tatsächlich der Unterschied zwischen länger leben und älter werden mit und ohne HIV ist. Natürlich sind wie üblich alle TeilnehmerInnen zu Stillschweigen in Bezug auf personenbezoge Informationen verpflichtet.
Die Teilnahme ist nur für das gesamte Wochenende möglich.
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Kontakt und Organisation
Organisation und Durchführung vor Ort
Bei allen Treffen bieten Regine Merz und Wolfgang Becker ergänzende
Freizeitangebote an (Gesprächsgruppe, Wanderung, Sauna etc.) an. Die
Teilnahme am Seminarteil des Wochenendes ist verbindlich (Änderungen
vorbehalten).
