Ganz klar: Die großen Dating-Plattformen wollen natürlich überleben, und sind deshalb auch darauf angewiesen, dass es genug zahlende Mitglieder gibt. Den Usern wird der kostenpflichtige Zugang mit allerlei Extratools und mehr Komfort schmackhaft gemacht. Wer mit dem kostenfreien Standardangebot zufrieden ist oder einfach nicht mehr Geld ausgeben kann und will, der hat dennoch etliche Möglichkeiten, mehr aus seinem Profil heraus zu holen. Wir verraten, was wo möglich ist.
Mehr Bilder in der Galerie
Irgendwann ist Schluss, die meisten Datingplattformen begrenzen die Anzahl der Bilder, die man hochladen darf. Wenn Deine Fotosammlung aber größer ist, als der zur Verfügung stehende Platz, hilft nur eins: Fotomontagen. Setze mehrere Bilder zu einem zusammen und lade diese hoch. Mit Freeware-Grafik-Tools wie Gimp geht die Montage ganz flott. So erhöhst du die Anzahl Deiner erlaubten Pics locker auf das Vierfache.
Schnupperangebote nutzen
Die beliebtesten Portale gayromeo und gayroyal bieten am Freitag einen Schnupperzugang für alle. Die meisten zusätzlichen Angebote wie Bildvorschau bei den Profilen oder verfeinerte Suchroutinen sind dann ohne Mehrkosten zugänglich. Eine gute Gelegenheit, den Mehrwert der Angebote zu testen, aber auch eine prima Möglichkeit, zumindest an einem Tag mit allen Möglichkeiten zu spielen.
Zeit-Begrenzungen umschiffen
Das international agierende Portal gaydar bietet kostenlos nur ein stark eingeschränktes Angebot. So ist die Anzahl der Messages, die man verschicken kann und die Zahl der Profile, die man sich ansehen kann, begrenzt. Allerdings immer nur für 24 Stunden. Merke Dir, wann du dein Kontingent ausgeschöpft hast und gehe am nächsten Tag zur selben Zeit online. Und schon kannst du wieder weitere Profile ansehen oder Nachrichten schicken.
Auf Promotion-Angebote achten
Der Konkurrenzkampf ist groß, deshalb starten die Online-Portale immer wieder mal Sonderangebote. Arbeitslose und Studenten durften gaydar mal drei Monate kostenlos testen. Gay.com bot dagegen unbegrenzte Nutzung für 14 Tage für alle an. Schau dich auf den Seiten um, wo es diese Offerten gibt, und nutze sie. Auch auf den CSD-Veranstaltungen werden oft Gutscheine verteilt - und im Anhang dieses Buches gibt es ebenfalls welche.
Den Alterscheck umgehen
Auf gayromeo.de war es lange Zeit nur möglich, über die bezahlte Mitgliedschaft oder einen kostenpflichtigen Alterscheck an die pornografischen Bilder der User zu kommen. Weil letzteres nur Probleme bereitete, hat man beim Berliner Anbieter die Regeln gelockert. Den Alterscheck kann man jetzt umgehen, wenn man als bekannt genug angesehen wird. Deshalb sorge dafür, dass dich möglichst viele User verlinken und dich als „persönlich bekannt“ einstufen.
Mehrere Profile anlegen
Die AGBs mancher Anbieter untersagen dies zwar, aber meistens fällt es nicht auf, wenn man mehrere Profile von sich anlegt. Nutze aber vorsichtshalber eine alternative E-Mail-Adresse, damit es nicht so offensichtlich ist. Mit dem Zweitprofil kann man individueller suchen. Wer zum Beispiel ein seriöses für den Chat mit den Freunden und eines mit den schweinischen Fotos für das Sexdate anlegt, trennt so auf ideale Weise seine Interessen.